555. Gemeindebrief (21. Februar 2010) – nl -
Liebe Leserinnen und Leser
des Gemeindebriefes aus der Internetkirche St. Bonifatius,
den Satz kennen Sie bestimmt: „Die zarteste Versuchung, seit des Schokolade
gibt …“
Dieser macht auf den zweiten Blick deutlich, dass die Schokolade nicht die
eigentliche Versuchung ist, sondern der Gedanke des möglichen Essers, dies
unbedingt genießen zu wollen. Ohne Sehnen und Sehnsucht also auch keine
Versuchung, wenn ich mir das recht überlege.
Die Versuchungen sind für Menschen unterschiedlich, je nach dem, was ihnen
wichtig bzw. erstrebenswert ist. Vor langer Zeit sagte mal ein Bekannter
mehr im Scherz: „Ab 2 Millionen bin ich bestechlich.“
Wofür sind Sie selbst empfänglich? Was meinen Sie unbedingt brauchen oder
haben zu wollen? Was setzen Sie dafür ein? Alles auf eine Karte?
Einige Fragen zu Beginn der Vorbereitungszeit auf Ostern hin.
Jesus geht es vom Prinzip nicht anders, wenn auch wesentlich existenzieller
und damit dramatischer. Nichts Geringeres wird ihm vom großen verwirrenden
Durcheinanderbringer angeboten als dauerhaft sichere Ernährung, alle Macht
der Welt und dazu ein Super-Wunder. Wäre das nicht auch für Sie reizvoll,
ein unbeschwertes Leben in aller Bequemlichkeit?
Jesus lässt sich aber nicht von seinem Weg heraus aus der Wüste abbringen
und erinnert damit daran, wie das Volk Gottes 40 Jahre durch die Wüste
irrte, um dann das Land, wo Milch und Honig fließen, zu erreichen.
Halt für diesen Widerstand gegen alle bequemen Versuchungen findet Jesus in
der Heiligen Schrift. Drei Sätze schleudert er dem Teufel entgegen, die sich
bei genauerem Hinsehen als situatives Glaubensbekenntnis entpuppen:
- Der Mensch lebt nicht nur von Brot.
- Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein
dienen.
- Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen.
Wäre es denn so einfach, vor allem mit dem letzten (!), bräuchte es keine
Vorbereitungszeit auf Ostern, und das alle Jahre wieder…
Vielleicht haben Sie ja auch so einen Leit-Satz aus der Bibel, der eben
Leit- und nicht Leid-Satz ist.
Liebe Grüße
Norbert Lübke
funcity-Kirchenteam
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Noch ein Hinweis in eigener Sache:
Die Anmeldung zu den „Osterwegen – die e-M@il Schritte auf Ostern zu“ ist
eröffnet!
Alles Weitere unter:
www.st-bonifatius-funcity.de/de/aktuelles.html
Dort findet sich auch ein Link zum kostenlosen Download der gesammelten
Texte des Adventskalenders „Gedanken im Advent 2009
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Das Evangelium zum heutigen 1. Fasten-Sonntag findet sich bei Lukas, Kap.
4,1-13
Erfüllt vom Heiligen Geist, verließ Jesus die Jordangegend. Darauf führte
ihn der Geist vierzig Tage lang in der Wüste umher, und dabei wurde Jesus
vom Teufel in Versuchung geführt. Die ganze Zeit über aß er nichts; als aber
die vierzig Tage vorüber waren, hatte er Hunger.
Da sagte der Teufel zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl diesem
Stein, zu Brot zu werden. Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es: Der
Mensch lebt nicht nur von Brot.
Da führte ihn der Teufel (auf einen Berg) hinauf und zeigte ihm in einem
einzigen Augenblick alle Reiche der Erde. Und er sagte zu ihm: All die Macht
und Herrlichkeit dieser Reiche will ich dir geben; denn sie sind mir
überlassen und ich gebe sie, wem ich will. Wenn du dich vor mir niederwirfst
und mich anbetest, wird dir alles gehören. Jesus antwortete ihm: In der
Schrift steht: Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und
ihm allein dienen.
Darauf führte ihn der Teufel nach Jerusalem, stellte ihn oben auf den
Tempel und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich von hier
hinab; denn es heißt in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er, dich zu
behüten; und: Sie werden dich auf ihren Händen tragen, damit dein Fuß nicht
an einen Stein stößt. Da antwortete ihm Jesus: Die Schrift sagt: Du sollst
den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen.
Nach diesen Versuchungen ließ der Teufel für eine gewisse Zeit von ihm ab.
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Impressum:
Dieser Gemeindebrief kommt aus der Internet-Kirche St. Bonifatius in
www.funcity.de
In den Verteiler kann man sich eintragen auf der Website
www.st-bonifatius-funcity.de
Austragen geht dort auch.
Anregungen und Rückmeldungen bitte an den jeweiligen Verfasser (siehe
Namenskürzel in der Betreffzeile):
online lesen: www.home.funcity.de/Gemeindebrief
nl = Norbert Lübke: nluebke@gmx.de
rg = Rainer Gelhot: gelhot@gmx.de
Kontakt: BGV Hildesheim, FB Jugendpastoral, Domhof 18-21, 31134 Hildesheim,
Tel.: 05121 307 356
547. Gemeindebrief (31.Dezember 2009 / 01. Januar 2010 – Silvester/Neujahr) -rg-
Der heutige Silvesterbrief kommt von Bischof Dr. Dr. Gebhard Fürst, Bischof von Rottenburg-Stuttgart – eventuelle Rückmeldungen bitte an gelhot@gmx.de, SIe werden dann weitergeleitet. Wir danken Bischof Fürst für die Bereitschaft, diesen Gemeindebrief zu verfassen!
Liebe Leserinnen und Leser des Gemeindebriefes der St. Bonifatius-Kirche in funcity, liebe Einwohner in funcity,
Bei allen Begrenztheiten, die wir erfahren, bei aller Erfahrung auch, dass wir selbst aus eigener Kraft nicht alles vermögen, was wir wollen, suchen wir doch nach Leben. Wir sehnen uns nach Leben, nach gelingendem Leben. Das Verlangen nach ganzem, heilen Leben ist eine Grundsehnsucht des Menschen. In uns lebt ein Durst nach Leben. Leben in seinem ganzen Reichtum, seiner ganzen Fülle.
Junge Menschen sagen zu diesem Lebensdurst, den sie suchen, den „Kick“. Sie bezeichnen damit ihren Versuch, die eigene Erlebniswelt stark zu erweitern, mehr Leben erfahren, intensiver leben. In diesem Lebensdurst hat manche Sucht ihren Ursprung, die großen und die kleinen Süchte. Manche versuchen ihren Lebensdurst zu stillen, indem sie Shopping gehen, bei manchen wird der Konsum regelrecht zum Kaufzwang, zum Kaufrausch. Andere wieder stürzen sich in wechselnde Beziehungen, um möglichst viel zu erleben. Oder: Ein übersteigertes Ausleben der Sexualität soll den Durst nach Leben stillen. Schließlich kann auch Machtausübung ein Vehikel sein, um sich selbst intensiver zu erleben.
Mit diesen Phänomenen beschäftigt sich die Erziehungswissenschaftlerin Marianne Gronemeyer in ihrem Buch: ‚Das Leben als letzte Gelegenheit’ und kommt zum Fazit, der unendliche Durst nach Leben sei die Kehrseite der heute grassierenden Angst, etwas zu versäumen. Wenn das aber so ist, kann leicht eine extreme Drucksituation entstehen: Denn die Sehnsucht nach Leben ist unendlich – die eigenen Möglichkeiten sind endlich. Wer aber in der Endlichkeit unendliche Erfüllung sucht, der muss frustriert werden, der programmiert sein Scheitern.
Dabei ist gerade bei jungen Menschen doch oft ein gutes Gespür dafür zu bemerken, dass aller Schein und Glanz der Werbewelt letztlich nicht trägt. Dass es auch nicht genügen kann, nach rein wirtschaftlichen und wohlstandsorientierten Aspekten zu leben. Früher oder später werden wir gezwungen, nach Antworten auf unsere Sinnfragen zu suchen: Woher komme ich? Wer bin ich? Wohin gehe ich?
Gerade in solchen Situationen ist die Rechenschaft über den Grund unserer Hoffnung gefragt. Gerade angesichts solcher Fragen ist das glaubwürdige Zeugnis unseres Glaubens notwendig. Und wann, wenn nicht am Ende eines Jahres, sollten wir uns diese grundlegende Wahrheit unseren Glaubens neu bewusst machen! Wer nur innerweltlich orientiert lebt, will alles auskosten, was das Leben bietet und auf nichts verzichten. Wer glaubt, kann manches offen lassen. Er weiß, es wird ihm mehr geschenkt, als er in dieser Welt haben und bekommen kann. Es ist gerade der Glaube an die Auferstehung, der uns vom Druck befreit, diesem irdischen Leben alles abringen zu müssen. Aus solchem Glauben heraus konnte der Jesuitenpater Alfred Delp noch im Gefängnis folgenden Satz schreiben: „Auferstehung bestimmt unser Leben, ob wir es wissen, oder nicht.“ Ein solch beeindruckendes Glau-benszeugnis kann auch für uns heute Motivation sein, ebenfalls anderen Menschen Hoffnung zu schenken.
Ich wünsche Euch und Ihnen allen ein gesegnetes, behütetes Jahr 2010!
Bischof Dr. Gebhard Fürst
Rottenburg-Stuttgart
Neujahrsbrief St. Bonifatius – funcity Onlinekirche -
Liebe Einwohner von funcity,
für das Neue Jahr 2010 wünschen wir euch
viele glückliche Augenblicke,
mit Freunden, hier in den Chats und auch
im Alleinsein.
Mögen alle guten Wünsche in Erfüllung gehen!
Mit den Gedanken von Bischof Dr. Gebhard Fürst
Rottenburg-Stuttgart
senden wir Euch zur Jahreswende 2009/2010
herzliche Grüße und Wünsche
Euer
Fc-Kirchen-& Klosterteam
****Gedanken zu Silvester 2009/2010 ***
von Bischof Dr. Gebhard Fürst, Rottenburg-Stuttgart
Liebe Funcity Einwohner,
Bei allen Begrenztheiten, die wir erfahren, bei aller Erfahrung auch, dass wir selbst aus eigener Kraft nicht alles vermögen, was wir wollen, suchen wir doch nach Leben.
Wir sehnen uns nach Leben, nach gelingendem Leben.
Das Verlangen nach ganzem, heilen Leben ist eine Grundsehnsucht des Menschen. In uns lebt ein Durst nach Leben.
Leben in seinem ganzen Reichtum, seiner ganzen Fülle.
Junge Menschen sagen zu diesem Lebensdurst, den sie suchen, den \”Kick\”.
Sie bezeichnen damit ihren Versuch, die eigene Erlebniswelt stark zu erweitern, mehr Leben erfahren, intensiver leben. In diesem Lebensdurst hat manche Sucht ihren Ursprung, die großen und die kleinen Süchte. Manche versuchen ihren Lebensdurst zu stillen, indem sie Shopping gehen, bei manchen wird der Konsum regelrecht zum Kaufzwang, zum Kaufrausch. Andere wieder stürzen sich in wechselnde Beziehungen, um möglichst viel zu erleben. Oder: Ein übersteigertes Ausleben der Sexualität soll den Durst nach Leben stillen. Schließlich kann auch Machtausübung ein Vehikel sein, um sich selbst intensiver zu erleben.
Mit diesen Phänomenen beschäftigt sich die Erziehungswissenschaftlerin Marianne Gronemeyer in ihrem Buch: \”Das Leben als letzte Gelegenheit\” und kommt zum Fazit, der unendliche Durst nach Leben sei die Kehrseite der heute grassierenden Angst, etwas zu versäumen.
Wenn das aber so ist, kann leicht eine extreme Drucksituation entstehen:
Denn die Sehnsucht nach Leben ist unendlich – die eigenen Möglichkeiten sind endlich.
Wer aber in der Endlichkeit unendliche Erfüllung sucht, der muss frustriert werden, der programmiert sein Scheitern.
Dabei ist gerade bei jungen Menschen doch oft ein gutes Gespür dafür zu bemerken, dass aller Schein und Glanz der Werbewelt letztlich nicht trägt. Dass es auch nicht genügen kann, nach rein wirtschaftlichen und wohlstandsorientierten Aspekten zu leben.
Früher oder später werden wir gezwungen, nach Antworten auf unsere Sinnfragen zu suchen:
Woher komme ich? Wer bin ich? Wohin gehe ich?
Gerade in solchen Situationen ist die Rechenschaft über den Grund unserer Hoffnung gefragt. Gerade angesichts solcher Fragen ist das glaubwürdige Zeugnis unseres Glaubens notwendig. Und wann, wenn nicht am Ende eines Jahres, sollten wir uns diese grundlegende Wahrheit unseren Glaubens neu bewusst machen! Wer nur innerweltlich orientiert lebt, will alles auskosten, was das Leben bietet und auf nichts verzichten. Wer glaubt, kann manches offen lassen. Er weiß, es wird ihm mehr geschenkt, als er in dieser Welt haben und bekommen kann. Es ist gerade der Glaube an die Auferstehung, der uns vom Druck befreit, diesem irdischen Leben alles abringen zu müssen. Aus solchem Glauben heraus konnte der Jesuitenpater Alfred Delp noch im Gefängnis folgenden Satz schreiben: \”Auferstehung bestimmt unser Leben, ob wir es wissen, oder nicht.\” Ein solch beeindruckendes Glaubenszeugnis kann auch für uns heute Motivation sein, ebenfalls anderen Menschen Hoffnung zu schenken.
Ich wünsche Euch und Ihnen allen ein gesegnetes, behütetes Jahr 2010!
Bischof Dr. Gebhard Fürst
Rottenburg-Stuttgart
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Internetkirche St. Bonifatius in funcity.de verantwortlich:
Norbert Lübke
Fachbereich Jugendpastoral,
Domhof 18-21,
31134 Hildesheim
538. Gemeindebrief (01. November 2009 – Allerheiligen) – rg -
Liebe Leserinnen und Leser des funcity-Gemeindebriefes,
vor einiger Zeit habe ich ein Bild eines Grabsteins gesehen, das mich nachdenklich gemacht hat: Auf einem recht schlichten Stein steht in einer geschwungene Linie die Inschrift „Niemals geht man so ganz“. Oberhalb der Schrift ist eine Person zu sehen, die langsam zu gehen scheint. Man erkennt diese Person nur ganz undeutlich und dennoch ist sie da.
„Niemals geht man so ganz.“
Auf den ersten Blick eine recht ungewöhnliche Inschrift, weil man möglicherweise an das Lied von Trude Herr denken muss, dass auf vielen Parties rauf und runter gespielt wird. Und so ein Satz auf einem Grabstein? Da werden sicherlich manche Menschen, die das lesen komisch blicken.
„Niemals geht man so ganz“
Wenn sich heute katholische Christen versammeln, um das Fest Allerheiligen zu feiern, und – wie es guter alter Brauch ist – im Anschluss die Gräber der Verstorbenen zu segnen und ihrer in besonderer Weise zu gedenken, wird deutlich, dass sie nicht aus unserem Bewusstsein gelöscht sind und wir sie vergessen haben, sondern wir zeigen durch das liebevolle Schmücken der Gräber vielmehr, dass unsere Verstorbenen noch immer mitten unter uns sind. Sie sind also nicht gänzlich weg. Dies könnte eigentlich ein Grund zur Freude sein.
Aber dennoch ist der Allerheiligentag vielfach geprägt von Trauer und Schmerz. Vom Bewußtwerden der Endgültigkeit des Abschiedes, den wir von unseren Angehörigen nehmen mussten.
Und dann dieser Satz: „Niemals geht man so ganz“. Das scheint nicht zu passen.
Dieser Satz ist auch nur ein Teil der Wahrheit. Er geht ja weiter und heißt „irgendwas von mir bleibt hier“. Und das ist am heutigen Tag auf jeden Fall die Erinnerung an unsere verstorbenen Angehörigen. Das Denken an viele schöne Momente, die wir mit ihnen erlebt haben, an die Sorgen und Nöte die wie zusammen geteilt haben. Kurz die Erinnerung an die gesamte gemeinsam mit ihnen verbrachte Zeit.
Wenn diese Erinnerung in Gememischaft passiert, dann kann hier viel tröstendes passieren.
Aber wir vergewissern uns heute erneut unseres Glaubens.
Dem Glauben, der nicht den Tod als das Ende sieht, sondern dem Glauben, in dem die Auferweckung der Toten und das ewige Leben die zentrale Hoffnung sind.
Das mag für manche von uns heute nur ein schwacher Trost sein. Wenn die Trauer und der Schmerz, den der Tod eines Angehörigen mit sich bringt noch frisch ist und sich immer wieder die Frage auftut „Warum er“ oder „Wie soll ich jetzt alleine klar kommen?“ Dann sind der Glaube an die Auferstehung der Toten und der Gedanke des Vorausgehens zur Herrlichkeit des Vaters mitunter sicherlich eine schwierige Sache.
Vielleicht helfen uns dann heute zwei abschließende Gedanken:
Erstens: Die Liebe unseres Gottes ist so groß, dass sie solche durchaus menschlichen Gedanken wohl zu nehmen und zu verkraften weiß.
Zweitens: Und das sagte einmal Papst Johannes der 23.: „Unsere Toten gehören zu den unsichtbaren, aber nicht zu den Abwesenden.“
Wenn man dies bedenkt, dann bekommt die Inschrift auf dem Anfangs beschriebenen Grabstein eine ganz andere Bedeutung:
„Niemals geht man so ganz, irgendwas von mir bleibt hier, es hat seinen Platz, immer bei dir!“
In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen gesegneten Allerheiligentag
Ihr
Rainer Gelhot
funcity-Kirchenteam
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Das Evangelium zum heutigen Hochfest Allerheiligen findet sich im Matthäus-Evangelium, Kapitel 5, Verse 1-12a
Als Jesus die vielen Menschen sah, stieg er auf einen Berg. Er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm. Dann begann er zu reden und lehrte sie. Er sagte: Selig, die arm sind vor Gott; / denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig die Trauernden; / denn sie werden getröstet werden. Selig, die keine Gewalt anwenden; / denn sie werden das Land erben. Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; / denn sie werden satt werden. Selig die Barmherzigen; / denn sie werden Erbarmen finden. Selig, die ein reines Herz haben; / denn sie werden Gott schauen. Selig, die Frieden stiften; / denn sie werden Söhne Gottes genannt werden. Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; / denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein.
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Impressum:
Dieser Gemeindebrief kommt aus der Internet-Kirche St. Bonifatius in www.funcity.de
In den Verteiler kann man sich eintragen auf der website www.st-bonifatius-funcity.de
Oder mit einer Mail an gemeindebrief@bistum-hildesheim.de – Betreff: subscribe Austragen mit dem Betreff: unsubscribe an die gleiche Mail-Adresse sowie auf der gleichen website. Ideen, Anregungen und Rückmeldungen bitte an den jeweiligen Verfasser (siehe Namenskürzel in der Betreffzeile):
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Kontakt: BGV Hildesheim, FB Jugendpastoral, Domhof 18-21, 31134 Hildesheim, Tel.: 05121 307 356
Oster-Wege – 37. Schritt – 02.04.2009
Der Vers
… der uns geliebt hat.
Der Impuls
Welch eine Zusage, wenn uns die Schwierigkeiten und Probleme die Luft zum Atmen zu rauben scheinen und das Wasser uns bis zum Hals steht. Wieder einmal: Vertrauen, dass es einen Weg mit Christus durch seine Liebe zu mir da hinaus gibt, eben ein Leben nach Unsicherheit und Ausweglosigkeit.
Der Text: Roe 8:35-39
Was kann uns scheiden von der Liebe Christi? Bedraengnis oder Not oder Verfolgung, Hunger oder Kaelte, Gefahr oder Schwert?
In der Schrift steht: Um deinetwillen sind wir den ganzen Tag dem Tod ausgesetzt; wir werden behandelt wie Schafe, die man zum Schlachten bestimmt hat.
Doch all das ueberwinden wir durch den, der uns geliebt hat.
Denn ich bin gewiss: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Maechte,
weder Gegenwaertiges noch Zukuenftiges, weder Gewalten der Hoehe oder Tiefe noch irgendeine andere Kreatur koennen uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.
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Rainer Gelhot Rainer_Gelhot@funcity.de
Norbert Luebke Norbert_Luebke@funcity.de
Bistum Hildesheim – Fachbereich Jugendpastoral
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