29. Türchen – 25.12.2011
Das Wort
Menschwerdung ist ansteckend.
Der Vers
Brannte nicht unser Herz in uns, als er mit uns redete auf dem Wege und uns die Schrift öffnete? (Lk 24,32)
Der Gedanke
Wir haben Gottes Spuren festgestellt
auf unsern Menschenstraßen,
Liebe und Wärme in der kalten Welt,
Hoffnung, die wir fast vergaßen.
Zeichen und Wunder sahen wir geschehn
in längst vergangnen Tagen,
Gott wird auch unsre Wege gehn,
uns durch das Leben tragen.
(Diethard Zils 1981)
„Es werde Licht – Gedanken im Advent 2011“
der eM@il-Adventskalender der Internetkirche St. Bonifatius in funcity.de
verantwortlich:
Rainer Gelhot – gelhot@gmx.de
Norbert Lübke – nluebke@gmx.de
c/o: Jakobushaus, Reußstr. 4, 38640 Goslar
Anmelden ist jederzeit möglich: www.st-bonifatius-funcity.de. Abmelden geht dort auch.
Manchmal kann es aus technischen Gründen passieren, dass kein Foto angezeigt wird. Dieses kann gefunden werden, wenn man in www.funcity.de auf die Kirche klickt, und dann noch einmal auf den Adventskalender. Danach wird eine Krippe sichtbar. Bitte auf das entsprechende Türchen klicken.
658. Gemeindebrief (Weihnachten 2011) – rg -
Liebe Leserinnen und Leser des Gemeindebriefes aus St. Bonifatius,
viele Dinge lassen sich zu den Umständen sagen, die dazu geführt haben, dass wir heute Weihnachten, die geweihte Nacht, feiern können. Mindestens ebenso viele Aufforderungen dieses Festes ließen sich ableiten und nicht minder wenige Interpretationen.
Viele Fragen tun sich einem bei näherer Betrachtung der Umstände allerdings auch auf: War es wirklich so? War es ein Stall oder eine Höhle? Waren Hirten die ersten Besucher oder andere Leute? War nur ein Esel und ein Ochse im Stall oder noch andere Tiere?
Diese Fragen sind menschlich und treiben an, Antworten zu finden. Aber sie sind und bleiben eben menschlich.
Das, was das Evangelium uns heute berichtet, ist hingegen göttlich. Scheinbar ein Gegensatz, der keine Verbindungen zulässt. Aber eben nur scheinbar.
Gott wird in dieser Nacht Mensch. Er kommt in Gestalt eines Kindes auf diese seine Erde, um unser Leben zu teilen. Seine Menschwerdung in den beschriebenen Verhältnissen verdeutlicht, dass es Gott nicht wichtig ist, im Palast zu leben, sondern dass es ihm um andere Dinge geht.
Ebenso die Hirten: Egal, ob man sie als Vertreter der Armen sieht, zu denen Jesus zuerst kommt, oder als Symbol für das wandernde Volk Israel. Sie sind Menschen, die sich anrühren lassen. Die eine Offenheit für Besonderes haben, die den Engeln Glauben schenken und sich auf den Weg machen. Bekanntes verlassen, Neues wagen.
An dieser Stelle verbindet sich beides: Göttliches und Menschliches. Gott kommt absehbar-überraschend in die Welt und wirkt in sie hinein. Menschen hören davon, glauben es, brechen auf und erzählen das Erlebte weiter.
Es lässt sie nicht kalt und unberührt, sondern betrifft sie – bis in Herz und Mark hinein.
Für die Hirten hat sich mit der geweihten Nacht ziemlich viel geändert.
Auch wir können das Geschehen der Weihnacht zur persönlichen Veränderung nutzen. Können wir glauben, dass Gott Mensch wie wir werden wollte und wurde, um uns nahe zu sein und zu begleiten? Können wir annehmen, dass Gott auch heute noch in unserer Welt wirkt? Dass er für Gutes sorgt, vor Schlechtem schützt und uns den freien Willen zum Handeln – gut oder schlecht gegeben hat und ermuntert ihn vernünftig zu nutzen?
Diese Fragen gelten für jeden von uns. Verbunden mit der Frage, ob wir dies annehmen können und wollen und aus dem Glaubhaft-Erlebten der Weihe-Nacht unsere Sicht und Handlung ändern wollen, oder ob wir Gottes Menschwerdung hinnehmen wie den Wandel der Jahreszeiten oder das jeweilige Wetter?
Im ersten Fall schätze ich, dass Weihnachten noch länger nachwirkt, weil Gott einen Platz zum Leben bekommt.
Im zweiten Fall ist die Weihnachtsdauer vermutlich ähnlich lang wie die rot markierten Tage auf dem Kalender, weil aller Platz ausgebucht ist mit anderen Dingen und er keinen Lebensort bekommt.
Die Entscheidung liegt bei uns ganz persönlich. Gott ist jedenfalls da. Als Kind im Stall, mit Ochs und Esel, Maria und Josef. Hirten und Engeln.
Ich wünsche Ihnen und Euch von Herzen frohe und gesegnete, besinnliche und wachrüttelnde Weihnachten.
Ihr/Euer
Rainer Gelhot
Redaktion GemeindeBrief
Die frohe Botschaft des Weihnachtsfestes findet sich bei Lukas, Kapitel 2, Vers 1 – 20
In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen. Dies geschah zum ersten Mal; damals war Quirinius Statthalter von Syrien.
Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen. So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids.
Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war. In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat der Engel des Herrn zu ihnen und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr, der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt. Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach: Verherrlicht ist Gott in der Höhe und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade.
Als die Engel sie verlassen hatten und in den Himmel zurückgekehrt waren, sagten die Hirten zueinander: Kommt, wir gehen nach Betlehem, um das Ereignis zu sehen, das uns der Herr verkünden ließ.
So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Hirten. Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach.
Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war.
+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-
Impressum Gemeindebrief St. Bonifatius:
Dieser Gemeindebrief kommt kostenlos aus der Internet-Kirche St. Bonifatius in www.funcity.de.
In den Verteiler kann man sich eintragen auf der Website www.st-bonifatius-funcity.de. Austragen geht dort auch. Anregungen und Rückmeldungen bitte an den jeweiligen Verfasser (siehe Namenskürzel in der Betreffzeile):
rg = Rainer Gelhot: rg@st-bonifatius-funcity.de Nl= Norbert Lübke: nl@st-bonifatius-funcity.de
Verantwortlich: Bistum Hildesheim, Norbert Lübke, St. Jakobushaus, Reußstr. 4, 38640 Goslar, Tel.: 05321 3426-16 Mehr Infos gibt es hier:
www.facebook.com/funcitykirche
Mit anderen im Internet beten? Täglich gegen 22:00 Uhr in der St. Bonifatius-Kirche: www.kirche.funcity.de
28. Türchen – 24.12.2011
Das Wort
Er kommt!
Der Vers
Gott, dein Weg ist heilig. (Ps 77,14)
Der Gedanke
Angekommen – oder verspätet. Im leben eine wichtige Frage. Heute kommt pünktlich Jesus zu uns. Holen wir ihn ab, oder sind wir zu spät, oder wissen wir gar nicht, dass er kommt?
„Es werde Licht – Gedanken im Advent 2011“
der eM@il-Adventskalender der Internetkirche St. Bonifatius in funcity.de
verantwortlich:
Rainer Gelhot – gelhot@gmx.de
Norbert Lübke – nluebke@gmx.de
c/o: Jakobushaus, Reußstr. 4, 38640 Goslar
Anmelden ist jederzeit möglich: www.st-bonifatius-funcity.de. Abmelden geht dort auch.
Manchmal kann es aus technischen Gründen passieren, dass kein Foto angezeigt wird. Dieses kann gefunden werden, wenn man in www.funcity.de auf die Kirche klickt, und dann noch einmal auf den Adventskalender. Danach wird eine Krippe sichtbar. Bitte auf das entsprechende Türchen klicken.
27. Türchen – 23.12.2011
Das Wort
Winke-winke
Der Vers
Du hüllst dich in Licht wie in ein Kleid, du spannst den Himmel aus wie ein Zelt. (Ps 104,2)
Der Gedanke
Der Weihnachtsmann winkt hell herüber. Doch ist nicht ein anderes Licht viel wichtiger?
„Es werde Licht – Gedanken im Advent 2011“
der eM@il-Adventskalender der Internetkirche St. Bonifatius in funcity.de
verantwortlich:
Rainer Gelhot – gelhot@gmx.de
Norbert Lübke – nluebke@gmx.de
c/o: Jakobushaus, Reußstr. 4, 38640 Goslar
Anmelden ist jederzeit möglich: www.st-bonifatius-funcity.de. Abmelden geht dort auch.
Manchmal kann es aus technischen Gründen passieren, dass kein Foto angezeigt wird. Dieses kann gefunden werden, wenn man in www.funcity.de auf die Kirche klickt, und dann noch einmal auf den Adventskalender. Danach wird eine Krippe sichtbar. Bitte auf das entsprechende Türchen klicken.
26. Türchen – 22.12.2011
Das Wort
Heimelige Wärme
Der Vers
Die Diener und die Knechte hatten sich ein Kohlenfeuer angezündet und standen dabei, um sich zu wärmen; (Joh 18,18)
Der Gedanke
Das Stövchen verbreitet heimelige Wärme. Ich habe einen Ort, wo Wärme erlebbar wird. Ich kann diesen Ort für mich behalten oder mit anderen das wärmende Feuer teilen. Welche Entscheidung treffe ich heute?
„Es werde Licht – Gedanken im Advent 2011“
der eM@il-Adventskalender der Internetkirche St. Bonifatius in funcity.de
verantwortlich:
Rainer Gelhot – gelhot@gmx.de
Norbert Lübke – nluebke@gmx.de
c/o: Jakobushaus, Reußstr. 4, 38640 Goslar
Anmelden ist jederzeit möglich: www.st-bonifatius-funcity.de. Abmelden geht dort auch.
Manchmal kann es aus technischen Gründen passieren, dass kein Foto angezeigt wird. Dieses kann gefunden werden, wenn man in www.funcity.de auf die Kirche klickt, und dann noch einmal auf den Adventskalender. Danach wird eine Krippe sichtbar. Bitte auf das entsprechende Türchen klicken.
25. Türchen – 21.12.2011
Das Wort
ausgeleuchtet
Der Vers
Dein Wort ist meinem Fuß eine Leuchte, ein Licht für meine Pfade. (Ps 119,105)
Der Gedanke
Auf dunklen Straßen leuchten Lampen den Weg aus, setzen Licht-Punkte in die Finsternis. Nichts soll einfacher sein, als von Lampe zu Lampe zu gehen?
„Es werde Licht – Gedanken im Advent 2011“
der eM@il-Adventskalender der Internetkirche St. Bonifatius in funcity.de
verantwortlich:
Rainer Gelhot – gelhot@gmx.de
Norbert Lübke – nluebke@gmx.de
c/o: Jakobushaus, Reußstr. 4, 38640 Goslar
Anmelden ist jederzeit möglich: www.st-bonifatius-funcity.de. Abmelden geht dort auch.
Manchmal kann es aus technischen Gründen passieren, dass kein Foto angezeigt wird. Dieses kann gefunden werden, wenn man in www.funcity.de auf die Kirche klickt, und dann noch einmal auf den Adventskalender. Danach wird eine Krippe sichtbar. Bitte auf das entsprechende Türchen klicken
24. Türchen – 20.12.2011
Das Wort
Lichteinfall
Der Vers
Plötzlich trat ein Engel des Herrn ein und ein helles Licht strahlte in den Raum. (Apg 12,7)
Der Gedanke
Helles Licht in dunklem Raum. Das macht das Herz froh, die Sinne weit. Gut, wenn man beizeiten die Vorhänge und Rollläden öffnet.
„Es werde Licht – Gedanken im Advent 2011“
der eM@il-Adventskalender der Internetkirche St. Bonifatius in funcity.de
verantwortlich:
Rainer Gelhot – gelhot@gmx.de
Norbert Lübke – nluebke@gmx.de
c/o: Jakobushaus, Reußstr. 4, 38640 Goslar
Anmelden ist jederzeit möglich: www.st-bonifatius-funcity.de. Abmelden geht dort auch.
Manchmal kann es aus technischen Gründen passieren, dass kein Foto angezeigt wird. Dieses kann gefunden werden, wenn man in www.funcity.de auf die Kirche klickt, und dann noch einmal auf den Adventskalender. Danach wird eine Krippe sichtbar. Bitte auf das entsprechende Türchen klicken.
23. Türchen – 19.12.2011
Das Wort
Ausblick oder Rückblick
Der Vers
… und der Weg dahin ist schmal. (Mt 7,14)
Der Gedanke
Der Weg ist gut beleuchtet. Ich kann ihn finden, weil andere sich zuvor bemüht haben, es mir bequem und sicher zu machen.
Ich habe es geschafft. Dieses Stück des Weges habe ich ausreichend beleuchtet. Andere können mir nun gut folgen, weil der Weg schon von weitem leuchtet. Mal wieder: Eine Frage der Sichtweise.
„Es werde Licht – Gedanken im Advent 2011“
der eM@il-Adventskalender der Internetkirche St. Bonifatius in funcity.de
verantwortlich:
Rainer Gelhot – gelhot@gmx.de
Norbert Lübke – nluebke@gmx.de
c/o: Jakobushaus, Reußstr. 4, 38640 Goslar
Anmelden ist jederzeit möglich: www.st-bonifatius-funcity.de. Abmelden geht dort auch.
Manchmal kann es aus technischen Gründen passieren, dass kein Foto angezeigt wird. Dieses kann gefunden werden, wenn man in www.funcity.de auf die Kirche klickt, und dann noch einmal auf den Adventskalender. Danach wird eine Krippe sichtbar. Bitte auf das entsprechende Türchen klicken.
22. Türchen – 4. Advent – 18.12.2011
Das Wort
quattro-Licht
Der Vers
Lass dein Angesicht leuchten, dann ist uns geholfen. (Ps 80,20)
Der Gedanke
Vierfach heute, sich von Woche zu Woche steigernd. Es ist bald an der Zeit, dass uns ein Licht, das Licht des Lebens, aufgeht.
„Es werde Licht – Gedanken im Advent 2011“
der eM@il-Adventskalender der Internetkirche St. Bonifatius in funcity.de
verantwortlich:
Rainer Gelhot – gelhot@gmx.de
Norbert Lübke – nluebke@gmx.de
c/o: Jakobushaus, Reußstr. 4, 38640 Goslar
Anmelden ist jederzeit möglich: www.st-bonifatius-funcity.de. Abmelden geht dort auch.
Manchmal kann es aus technischen Gründen passieren, dass kein Foto angezeigt wird. Dieses kann gefunden werden, wenn man in www.funcity.de auf die Kirche klickt, und dann noch einmal auf den Adventskalender. Danach wird eine Krippe sichtbar. Bitte auf das entsprechende Türchen klicken.
657. Gemeindebrief (18. Dezember 2011 – 4. Advent)- nl -
Liebe Leserinnen und Leser
des Gemeindebriefes aus der Internetkirche St. Bonifatius,
das kann ich mir gar nicht vorstellen, wie soll denn das klappen, geht doch garnicht! So denken und sagen wir, wenn etwas passiert ist – oder geschehen sollte, was jenseits aller Wahrscheinlichkeit und bester Vermutung steht.
Der Text der Verkündigungsszene, wo der Engel zu Maria kommt und ihr ankündigt, dass sie einen Sohn gebären werde (Ultraschall gab es damals noch nicht!) und der Sohn Gottes genannt werden wird, ist deshalb sperrig, weil etwas angekündigt wird, was außerhalb jeglicher Vorstellung ist:
Gott bahnt sich für seinen Sohn einen Weg in die Welt, die er selbst erschaffen hat und die noch einmal erlöst werden will und muss. Dabei ist er, wir wissen das eigentlich alles, auf einen Menschen angewiesen, ganz konkret auf Maria. Sie muss Ja sagen, sonst geht der Plan Gottes nicht auf. Und Maria traut sich, was für ein Glück für uns, was für eine Last und Anforderung an sie selbst. Sie wird das als junges Mädchen nur in Ansätzen geahnt haben und gewusst haben, was alles danach kommen wird. Glaube wächst bestimmt auch bei ihr mit jeder neuen Erfahrung, jeder neuen Begebenheit von der Hochzeit in Kanaa bis unter das Kreuz und allen Lebensstationen dazwischen.
Mir wird hier deutlich, dass unser Fragen nach der Anwesenheit oder Abwesenheit Gottes eigentlich anders gestellt werden müsste: Wo und wie sind Menschen präsent oder verschwunden, wenn es darum geht, Gutes und den Willen Gottes zu tun, ihn vorher zu erkennen, Risiken für sich in Kauf zu nehmen, nicht zu wissen, wohin der Weg führen wird und was für ein Ende wann kommt?
Entdecken wir die menschlichen und göttlichen Engel in unserem Leben, die uns eine Aufbrech-Botschaft sagen? Ich füge ein Gedicht von Christina Brudereck an, damit Sie auf den Geschmack kommen können, an anderen Flügel oder anderes zu entdecken und an sich selbst anderes oder Flügel wahrnehmen können.
Liebe geht-doch-Grüße
Norbert Lübke
FuncityOnlineKirche
Engel ohne Flügel
Sie haben keine Flügel
aber Ausdauer bis ganz zum Ende
sie haben keine Flügel
aber Hände
sie haben keine Flügel
aber merken
ich ginge diesen Weg nicht gern alleine sie haben keine Flügel aber Beine
sie haben keine Flügel
aber fragen nach dem eigentlichen Grund sie haben keine Flügel aber einen Mund
sie spüren
ich muss mal reden
sprachlos, wie ich bin, die Worte fast verloren sie haben keine Flügel aber Ohren
sie haben große Liebe zum Detail
und üben Sorgfalt bis in jede Kleinigkeit sie haben keine Flügel aber Zeit
sie lassen auch die mächtigen Gefühle zu kennen Leidenschaft und Liebe Ohnmacht, Wut sie kenn’ mich gut sie haben keine Flügel aber Mut
sie sind nah und zugewandt und aufmerksam gönnen Erfolg und teilen den Schmerz sie haben keine Flügel aber Herz
sie haben keine Flügel
und gehen manchmal unter
in der Fülle der Termine
in der Menge
im großen Chor der Stimmen
in der Hektik, im Gedrängel
sie haben keine Flügel,
aber sie sind Engel
- – - – - -
Evangelium zum 4. Adventssonntag (Lesejahr B) Lukas 1,26-38
Im sechsten Monat (nl: der Schwangerschaft von Elisabeth, die Johannes den Täufer zur Welt bringen wird) wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria.
Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe. Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben.
Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben.
Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne? Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden. Auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat. Denn für Gott ist nichts unmöglich.
Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.
Impressum Gemeindebrief St. Bonifatius:
Dieser Gemeindebrief kommt aus der Internet-Kirche St. Bonifatius in www.funcity.de.
In den Verteiler kann man sich eintragen auf der Website www.st-bonifatius-funcity.de. Austragen geht dort auch. Anregungen und Rückmeldungen bitte an den jeweiligen Verfasser (siehe Namenskürzel in der Betreffzeile):
nl = Norbert Lübke: nl@st-bonifatius-funcity.de rg = Rainer Gelhot: rg@st-bonifatius-funcity.de
Verantwortlich: Bistum Hildesheim, Norbert Lübke, St. Jakobushaus, Reußstr. 4, 38640 Goslar, Tel.: 05321 3426-16 Mehr Infos gibt es hier:
-
Archiv
- Februar 2012 (11)
- Dezember 2011 (41)
- Oktober 2011 (11)
- August 2011 (6)
- Juli 2011 (9)
- Mai 2011 (66)
- Januar 2011 (11)
- November 2010 (7)
- Oktober 2010 (7)
- August 2010 (6)
- Juli 2010 (10)
- April 2010 (26)
-
Kategorien
-
RSS
RSS der Einträge
Kommentarfeed